Das Kardinal-von-Galen Haus stellt sich vor:

Das Kardinal-von-Galen Haus in unmittelbarer Nachbarschaft der Pfarrkirche St. Joseph, als teilstationäre Einrichtung, bietet 24 Bewohner/innen mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung ein Zuhause und ist ihr Lebensmittelpunkt. 

Mit der Fertigstellung der Einrichtung sind im Juli 2016 gleichzeitig 18 Bewohner/innen in das Kardinal-von-Galen Haus eingezogen und ca. 25 Mitarbeiter/innen haben ihre Arbeit aufgenommen. Das war eine große Herausforderung für alle Beteiligten. 

Jeder, der schon einmal die Schule gewechselt hat oder eine neue Arbeitsstelle angetreten ist, weiß wie schwer dies sein kann. Obwohl Strukturen vorgegeben sind, hat man erst nach einem halben Jahr das Gefühl, eingearbeitet zu sein oder in der neuen Schule/Arbeitsstelle angekommen zu sein. 

Im KvG Haus gab es zum Zeitpunkt des Einzugs der Bewohner/innen jedoch keine Strukturen und keine festen Regeln und Rituale. Umso länger dauert es natürlich, diese gemeinsam mit den Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen aufzubauen und einen festen Rahmen zu entwickeln. 

Einige Bewohner/innen haben erst nach einem halben Jahr verstanden, dass sie nicht mehr in die frühere Einrichtung zurückkehren. Das das KvG Haus jetzt ihr neues Zuhause ist. Für viele Bewohner/innen bedeutete der Umzug eine positive Weiterentwicklung. Für einige Bewohner war der Auszug aus Bekanntem jedoch mit Stress verbunden und sie haben dementsprechend reagiert. 

Nach gut 1 ½ Jahren sind wir immer noch eine junge Einrichtung, die sich immer noch in der Aufbau- und Entwicklungsphase befindet. Aber ganz langsam können wir es wagen, über den Tellerrand hinauszublicken. 

Wir freuen uns sehr über die vielen Rückmeldungen aus der Gemeinde und stehen neuen Ideen und Anregungen offen gegenüber. Auch die Bereitschaft sich ehrenamtlich zu betätigen, greifen wir gerne auf. Dabei ist es uns wichtig, dass ehrenamtliche Unterstützer/innen auch von den Mitarbeiter/innen der Einrichtung getragen werden. 

Das KvG-Haus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pfarrhaus und zur Pfarrkirche St. Joseph.

Um einmal im Monat am Sonntag den Gottesdienst der St. Joseph Gemeinde besuchen zu können, suchen wir SIE als Unterstützer/in. Wenn Sie sich eine solche Tätigkeit vorstellen können, dann kommen sie doch am Dienstag, 15. Mai 2018 in das Kardinal-von-Galen Haus. Wir treffen uns um 15:00 Uhr am Eingang und können dann die weitere Vorgehensweise besprechen.

 

 

 

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

 

Jahreshauptversammlung des Fördervereins St. Joseph e.V.

Zusammen mit der Josephs-Stiftung mehr als 70.000 € erarbeitet!

In einer völlig neuen Form fand am 12. März die diesjährige Jahreshauptversammlung des Fördervereins St. Joseph statt.

Da war als erstes das Datum: Zukünftig werden die Jahreshauptversammlungen des Fördervereins sowie der Stiftung immer am 12. März eines Jahres –dem neu geschaffenen „Stiftungstag“ – stattfinden.

Auch der Ablauf wird zukünftig etwas anders gestaltet als in der Vergangenheit. Neben der rechtlich vorgeschriebenen grundsätzlichen Jahreshauptversammlung wird immer ein Redner vornehmlich zu gesellschaftsrelevanten Themen eingeladen. Abgerundet wird der Abend dann mit einem gemütlichen Beisammensein und einem Buffet.

Aber jetzt zur konkreten Veranstaltung am 12. März: In seinem Rechenschaftbericht ging der Vorsitzende Björn Meyer auf die vielfältigen Veranstaltungen des Fördervereins ein. Sie reichten von diversen Ein- oder Mehrtagesfahrten, über die Angebote zum Gemeindefest bzw. zum Adventsmarkt, Konzerte und kleineren Angeboten, bis hin zu den Bücherbörsen im Frühjahr sowie zum Gemeindefest unddem Angebot der selbstgestrickten Socken. Alleine letzteres erbrachte im abgelaufenen Jahr einen Reinerlös von über 1.000 €.

Stefan Kemper erläuterte im Anschluss den Stand der Finanzen, die in der Zusammenfassung endeten, dass Förderverein und Stiftung seit Bestehen nunmehr zusammen mehr als 70.000 € erwirtschaftet hätten.

Diakon Harald Niermann stellte in seiner Rede die Frage, welches patronmäßige Vorbild sich wohl für die beiden Institutionen eignen würde. Sein Vorschlag, der ehemalige Pfarrer von St. Joseph, Adolf Cramer, der von 1923 bis 1936 sein Amt inne hatte. Er war einziger Sohn eines wohlhabenden Hamburger Reeders und hatte sein Vermögen u. a. auch für St. Joseph eingesetzt. Beispielsweise die Wand- und Deckenmalereien (vor allem das Pacher-Gemälde), die vier Kirchenglocken sowie verschiedene Stiftungen und zahlreiche Stipendien wurden von ihm mitfinanziert bzw. ins Leben gerufen. Parallelen zum heutigen Förderverein sowie zur Josephs-Stiftung bestehen vor allem darin, dass Pfarrer Cramer zur Kirchenausmalung St. Josephs, zum Kirchenneubau in Voxtrup sowie am Harderberg, für die Stipendien sowie eine Sterbekasse Fördervereine und Stiftungen gründete.

Der Abend klang mit einem sehr leckeren Buffet aus, während dessen sich die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgiebig austauschen konnten.

Erlös Adventsmarkt 2017

Andreas Horst, Karsten Mönkediek und Rüdiger Hune (l.) überreichen als Festauschussmitglieder der St. Josephs-Gemeinde einen Spendenscheck an Rolf Siekmann, Ansgar Pohlmann und Harmut Klipsch (Stiftung “Hilfe für Petra und andere”). Foto: Stefan Buchholz

Ende Januar konnte wir die Hälfte des Erlöses vom Adventsmarkt 2017 in St. Joseph, immerhin einen Betrag von
1278,50 Euro, an die Stiftung „Hilfe für Petra und andere“ übergeben. Der Scheck wurde durch den Festausschuss, vertreten von Karsten Mönkediek und Rüdiger Hune, an den Vorsitzenden der Stiftung, Herrn Pohlmann, den 2. Vorsitzenden, Herrn Klipsch und dem Beiratsmitglied Rolf Siekmann übergeben. Die Stiftung bedankte sich herzlich bei allen für die Spende.
Mit der andere Hälfte des Erlöses konnten wir unsere Krippe erweitern, den großen Tannenbaum besorgen und den Adventskranz vor der Kirche wieder aufstellen. Zusätzlich werden noch zwei neue Pavillons für unsere Feste angeschafft.
Markus Wohlfarth

 

Faire Gemeinde im Gemeindeteil St. Joseph

Fairer Handel in St. Joseph jeden 1. Sonntag im Monat

In St. Joseph werden ab sofort regelmäßig jeden 1. Sonntag im Monat vor und nach dem Gottesdienst fair gehandelte Produkte verkauft. Sie finden den Stand im Eingangsbereich an der Pfarrhausseite.
Es werden hier nicht nur Kaffee, Tee und Schokolade verkauft, sondern es gibt auch immer wieder etwas Neues im Angebot, wie Zucker, Nüsse, Reis, Gewürze, handgemachte Geldbörsen aus Leder, Kerzen, Körbe und vieles mehr. Es sind alles qualitativ gute Produkte zu fairen Preisen, die den Produzent/innen ein Leben in Würde sowie Investitionen in die Zukunft ermöglichen.

Pater Libin feiert mit der Gemeinde Gottesdienst im Ritus seiner Heimat

Im Januar 2018 zog ein wenig Weltkirche in St. Joseph ein.

Pater Libin feierte den sonntäglichen Gottesdienst im syro-malabarischen Ritus seiner indischen Heimat und zeigte so auf beeindruckende Weise wie weltumspannend katholische Kirche ist.

Feierlich und festlich und mit viel Musik mutete es vielen Gottesdienstbesuchern an und auch wenn vieles sprachlich unverständlich blieb, spürte man deutlich, wie weltumspannend und vielfältig Liturgie sein kann.

Wir danken Pater Libin und seinen Mitbrüdern herzlich für diesen Blick in die Welt und auf seine Heimat.

 

Einweihung des neu gestalteten Mariengartens.

Am 15. Mai 2017 fand die Marienstatue, die viele Jahre in der sog. Lourdes-Grotte in der Kircke stand einen neuen Ort bei uns in St. Joseph.

Im Zuge der Innenrenovierung und Neugestaltung des Kirchenraumes im Jahr 2013 wurde der gesamte Chorbereich umgestaltet und so musste auch die Marien-Darstellung dort weichen.

Von Anfang an war aber klar, dass die traditionsreiche Darstellung wieder einen würdigen Ort finden sollte. Im Jubiläumsjahr 2017 ist es nun so weit. Die Statue ist nun im Areal hinter dem Pfarrhaus zu finden und gibt dem Bereich damit auch gleich einen passenden Namen – Mariengarten.

Herzliche Einladung zum Besuchen und Verweilen!