Dank von SOLWODI

SOLWODI (SOLidarity with WOmen in DIstress)

ist eine Organisation für Frauen ausländischer Herkunft, die von Zwangsprostitution, Menschenhandel, Zwangsheirat sowie Gewalt und Ausbeutung betroffen sind und oft Probleme mit dem ausländerrechtlichen Status haben.
Durch die Kollekten, Gemeindefeste, Börsen und Adventsbasare haben Sie es ermöglicht, dass durch die 3 Gemeinden St. Ansgar, Hl. Familie und St. Joseph fast 3500 € an SOLWODI überwiesen werden konnte – Geld, was wir wirklich dringend für unsere Frauen benötigten – vor allem für Sprachkurse oder als Direkthilfe, wenn wir Frauen aufgenommen haben, die mit nichts in der Hand flüchten mussten. Auch für Dolmetscherkosten und Dokumentenbeschaffung müssen wir jedes Jahr viel Geld ausgeben.
Unsere Arbeit mit den Frauen besteht darin, dass wir mit ihnen neue Lebensperspektiven entwickeln, die es ihnen ermöglichen, ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in Deutschland zu führen. Und diese Arbeit wäre nicht möglich, wenn die Gemeinden sich nicht immer wieder für diese Frauen einsetzen würden.
Wenn Sie unsere Arbeit direkt unterstützen möchten, können Sie unsere IBAN: DE80 2655 0105 0000 5194 47 bei der Sparkasse Osnabrück nutzen.
Wenn Sie kleine Wohnungen zu vermieten haben oder von einer Wohnung wissen, die vermietet werden soll, würden wir uns sehr über einen Anruf bei uns freuen (0541/5281909), da wir immer Wohnungen für unsere Klientinnen suchen.

Herzlichen Dank
Martina Niermann
Leiterin SOLWODI Osnabrück

Frauenkarneval in St. Joseph

Ausverkauft und vollbesetzt! Über 100 Frauen aus allen fünf Gemeindeteilen feierten im vollbesetzten Josephsaal im Pfarrheim St. Joseph den traditionellen Frauenkarneval.

Ganz im Sinne des Zusammenrückens und auch generationsübergreifend feierten die Frauen aus ganz St. Joseph in fröhlicher und ausgelassener Runde. Nach dem bunten Programm mit viel Witz und Augenzwinkern wurde bis in die Nacht hinein getanzt und gefeiert. Und alle waren sich einig: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei…

Fotos: Iris Lange-Wewer

 

 

Verabschiedung Pfarrer Hermann Hülsmann

Nach fast 14 Jahren als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Osnabrück-Süd verabschiedete die Gemeinde in einem festlichen Gottesdienst ihren Pfarrer Hermann Hülsmann.

In der bis auf den allerletzten Platz gefüllten Kirche feierten die Gemeindemitglieder noch einmal Gottesdienst mit ihrem “alten” Pfarrer.

Am Ende des Gottesdienstes übergab Pfarrer Hülsmann symbolisch die Schlüssel der drei Kirchen, die zur bisherigen Pfarreiengemeinschaft gehörten, an die stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsausschusses bzw. der bisherigen Kirchenvorstände Iris Lange-Wewer. Im Mai können die Kirchenschlüssel dann wieder symbolisch an den neuen Pfarrer Ulrich Müller weitergereicht werden, der dann die Leitung der neuen Pfarrei St. Joseph übernehmen wird.

Im August wird Pfarrer Hülsmann seine neue Aufgabe als Pfarrer in Hagen und Hagen Gellenbeck antreten. Zuvor jedoch führt ihn sein Weg für sechs Monate nach Jerusalem wo er in einem Hospiz arbeiten wird.

Die große Zahl der Gottesdienstbesucher drückte Pfarrer Hülsmann durch ihr Kommen und Mitfeiern noch einmal ihren Dank und ihre Verbundenheit aus.

Beim anschließenden Empfang im Josephsaal nutzten zahlreiche Gemeindemitglieder und Gäste die Gelegenheit, sich mit Grußworten oder ganz persönlich zu verabschieden. Iris Lange-Wewer und Ruth Mönkediek als Vertreterinnen der Gremien dankten Pfarrer Hülsmann im Namen der Gemeinden für sein Wirken und sein Glaubenszeugnis in den letzten Jahren hier im Süden von Osnabrück. Er hat Spuren hinterlassen und wird den Menschen sicher noch lange verbunden bleiben.